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Österreichische Unternehmen sind noch zurückhaltend, aber davon überzeugt: KI wird an Schwung gewinnen

Wien | 13. Juli 2021

Investitionen in KI führen mittelfristig zu Wettbewerbsvorteilen, davon sind fast 75 Prozent der Entscheiderinnen und Entscheider österreichischer Unterneh-men überzeugt. Über 70 Prozent glauben, dass KI noch in den Anfängen steckt. Allerdings sehen 57 Prozent der Befragten aus den Ressorts Vorstand / Geschäftsführung das eigene Unternehmen – im Vergleich zum Wettbewerb – beim Thema KI gut oder besser aufgestellt. Dies geht aus der aktuellen KI-Studie, die im Auftrag von adesso durchgeführt wurde, hervor.

Über 70 Prozent der Entscheidungsträger österreichischer Unternehmen, die an der KI-Studie von adesso teilgenommen haben, unterschreiben die Aussage, dass Künstliche Intelligenz noch in seinen Anfängen steckt. Aber das liegt nicht an der mangelnden Bedeutung der Technologie.

Österreicher trotz fehlender KI-Erfahrung optimistisch

Die Umfrage offenbart insgesamt ein durchwachsenes Bild der KI-Situation: 54 Prozent der Befragten halten die KI-Aufstellung des eigenen Landes für bestenfalls mittelmäßig oder sogar schlecht. Ein hoher Wert, aber die Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland sind noch deutlich pessimistischer: hier kommen fast 70 Prozent zu dieser negativen Einschätzung. Eine Ursache für die zurückhaltende Selbsteinschätzung der Verantwortlichen in Österreich ist die fehlende Erfahrung.

Reto Pazderka, Geschäftsführer adesso Austria: „Was mich überraschte und auch freute: 57 Prozent der Befragten aus den Ressorts Vorstand / Geschäftsführung sehen das eigene Unternehmen – im Vergleich zum Wettbewerb – beim Thema KI gut oder besser aufgestellt. Das Top-Management geht das Thema offensichtlich mit einem großen Maß an Optimismus an. Ein Optimismus, der sich auf die ganze Organisation / das Unternehmen auswirkt.“


Reto Pazderka, Geschäftsführer adesso Austria

Das Ergebnis zeigt auch: Österreichische Unternehmen befinden sich in einer spannenden Phase. Quer durch alle Branchen und Aufgabenbereiche wird in Organisation, Technologien, Prozesse und Fachwissen investiert.

Investment in KI – mittelfristige Wettbewerbsvorteile

Aktuell mangelt es allerdings an realisierten KI-Projekten. Vorhaben rund um die Umsetzung von KI-Projekten gibt es viele: vom KI-gestützten Sprachverstehen über Betrugserkennung bis hin zur proaktiven Wartung und den Umgang mit natürlicher Sprache. Daher wird auch KI an Schwung gewinnen und Unternehmen werden die Technologie und ihre Möglichkeiten besser verstehen. KI wird zukünftig an Bedeutung gewinnen. Fast 75 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass Investitionen in KI mittelfristig zu Wettbewerbsvorteilen führen werden. Über 60 Prozent sind davon überzeugt, dass KI in den nächsten drei Jahren einen großen Einfluss auf das eigene Geschäftsmodell haben wird. Dabei hat die Mehrheit (57 Prozent) auch klare Vorstellungen davon, wie sie KI in ihrem Unternehmen einsetzen wollen.

Cloud-Technologien in der KI

Erst 49 Prozent der österreichischen Befragten setzen im KI-Umfeld auf Cloud-Technologien. Allerdings werden sich diese Angebote im großen Maßstab durchsetzen. Wenn Entscheider die Vorteile der Cloud-Nutzung unter die Lupe nehmen, sind sich viele einig, denn das Beziehen vorkonfigurierter KI-Anwendungen ist für 70 Prozent das zentrale Argument dafür. Die Hoffnung auf Kostenersparnis treibt 59 Prozent in die Cloud. Eine Hürde ist allerdings der Datenschutz. Fast 70 Prozent befürchten, dass Anbieter Datenschutzstandards nicht garantieren können.

Das Finden qualifizierter Mitarbeitender

Worauf konzentrieren sich Unternehmen und Organisationen in den nächsten 36 Monaten, auch das wurde in der adesso Studie abgefragt und die Ergebnisse sind wenig überraschend: Für die meisten Unternehmen ist es das Finden qualifizierter Mitarbeitender. 44 Prozent sehen hier ihre zentrale Aufgabe. Der Einsatz neuer Technologien wie beispielsweise Künstliche Intelligenz landet nur knapp auf Platz drei. Für noch mehr Unternehmen ist der Klassiker Kostendruck / Preiswettbewerb relevant.

„Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz steht auf der Prioritätenliste auf Platz drei. Das überrascht eigentlich nicht, denn über 40 Prozent der Befragten wissen nicht, wie sie KI für das eigene Unternehmen nutzen können. Dafür braucht es Experten, Know-how und Erfahrung. Wir als langjähriger und erfahrener IT-Dienstleister sehen es als unsere Aufgabe an, KI-Projekte gemeinsam mit Unternehmen und Organisationen zu definieren, zu analysieren und kooperativ in einem agilen Prozess umzusetzen. Wir wollen unseren Kunden auch das Vertrauen in die Technologie KI geben, um Schwung zu gewinnen“, sagt Reto Pazderka abschließend.

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